Vorweg: Was uns für unsere Arbeit bewegt:
Das AJG fühlt sich auch als Schule des Bistums Münster ihren Wurzeln als ehemalige Missionsschule verbunden. Wir möchten auch weiterhin Menschen in der sogenannten dritten Welt kennenlernen, ihre Lebensformen und -bedingungen verstehen und somit einen Beitrag zur Solidarität mit den Menschen in armen Regionen der Welt leisten.
Wir sind davon überzeugt, dass wir unsere Schülerinnen und Schüler am nachhaltigsten durch den persönlichen Kontakt mit Menschen vor Ort und durch konkrete, projektorientierte Aktionen für die Eine-Welt Arbeit motivieren können.
"Scheinwerfer" Kollekte für Sister Stan
AJG-Schüler waschen 100 Autos für Sister Stan in Ghana
Ghana 2019
"Unsere Hilfe kommt an!"
AJG-Schüler legen Grundstein in Ghana
Winteressen und bevorstehende Reise der Ghana-AG
Autowäsche für den guten Zweck
Volle Kraft voraus - Besuch bei Sister Stan
Tolles Ergebnis der Aktion für Ghana
Ghana Delegation im Radio
Zahnpflege
Erfahrungen bei Sister Stan in Ghana gesammelt
Sister Stan will eine Schule bauen
Begegnungsreise der Ghana-AG mit Sister Stan
"Gut angekommen und richtig heiß hier!"
25867,13 Euro für "Spirit Children" in Ghana
Elisabeth fährt gesund nach Hause
Sponsorenlauf - Fotostrecke online
Laufen für die Kinder in Ghana
Abschied von Sister Stan
Sister Stan sagt "Danke!"
Sister Stan kommt zur Schulkirmes
Besuch bei Sister Stan (MV)
Grüße aus Ghana bei 35 Grad
Reise zu Sister Stan in Ghana
Falls Sie Sister Stan unterstützen möchten:
DE72400602650002000102
Genodem1DKM
7290 AJG - Sister Stan
(für eine Spendenquittung geben Sie bitte die eigene Adresse an)
Die Partnerschaft mit einem Heim für körperlich und geistig behinderte Kinder, die von ihren Familien verlassen wurden
Aus diesem Grunde unterhalten wir am AJG seit 2009 eine Partnerschaft mit einem Kinderheim für obdachlose und körperlich und geistig behinderte Kinder in Ghana.
Das Heim, geleitet von der Ordensschwester Stan Terese Mumuni, liegt im Norden Ghanas, in einer der ärmsten Gegenden des Landes. Die zunehmende Anzahl verlassener Kinder ist hier ein großes Problem. Junge Eltern sterben an AIDS, es gibt viele frühe oder ungewollte Schwangerschaften. Aus Mangel an Unterkünften und Betreuung stehen die zahlreichen Halb- oder Vollwaisen der Gegend vor einer schweren Zukunft.
„Spirit children“: Behinderte Kinder in Gefahr
Besonders schwierig ist die Situation körperlich und geistig behinderter Kinder. Neben den ärmlichen Lebensverhältnissen leiden sie unter der Stigmatisierung eines großen Teils der Landbevölkerung, die sie als von einem bösen Geist besessen ablehnt. Diese Einstellung führt immer wieder dazu, dass Eltern von der Dorfbevölkerung dazu gezwungen werden ihre Kinder im Busch auszusetzen, sie zu verkaufen oder von Schamanen rituell töten zu lassen.
Das “Nazareth Home for God´s children”:
Die Ordensschwester Stan Terese Mumunihörte von der bedrückenden Situation dieser Kinder und machte es sich bald zur Lebensaufgabe, sich gerade dieser Kinder anzunehmen. 2007 hat sie in dem kleinen Ort Sang, an der Hauptverkehrsstraße Nordghanas zwischen den Orten Tamale und Yendi gelegen, ein altes Haus gemietet und es „Nazareth Home for God´s children“ genannt. Sie fing an, „spirit children“ in ihr Haus aufzunehmen und sie zu betreuen. Schon bald verbreitete sich ihr Ruf in der Umgebung und das Haus füllte sich: Es wurden ihr Kinder anonym vor die Tür gelegt, von Eltern gebracht, oder sie folgte Hinweisen auf Aussetzungen aus der Nachbarschaft. Nach wenigen Monaten kümmerte sie sich mit einigen Helfern schon um mehr als 25 Säuglinge, Kinder und Jugendliche bis zu 16 Jahren.
Unsere Arbeit für Sister Stans Heim
Wir arbeiten für unser Projekt durch fest im Schulkalender verankerte Aktionen wie z.B.
- den Sponsorenlauf (alle 4 Jahre)
- der „Bratwurst für Ghana“-Aktion am Tag X
- der Gästebetreuung am Traumberufe Tag
- der Teilnahme mit einem Ghana-Stand an unseren Schulfesten
und durch kleinere und größere Aktionen,die in unregelmäßigen Abständen durchgeführt werden.(Teilnahme am Sternschnuppenmarkt, Kuscheltieraktion, Verbandskastenaktion, Containeraktion etc.),
Das haben wir bisher erreicht:
- Sister Stan konnte einen Pick-up kaufen, mit dem sie gefährdete Kinder aus der näheren und weiteren Umgebung „bergen“, Krankentransporte durchführen oder größere Einkäufe tätigen kann.
- Das neue Heim hat einen Zaun. So sind die Kinder und die Mitarbeiter wesentlich besser gegen wilde Tiere und Einbrecher geschützt.
- Wir konnten einen Beitrag dazu leisten, dass ein Brunnen gebohrt werden konnte, aus dem sich das Heim mit Frischwasser versorgen kann.
Mit unseren nächsten Aktionen wollen wir der Sister helfen einen großen Generator zu kaufen, damit das Heim über eine stabile Stromversorgung verfügen kann.



