AJGler am Neurophysiologischen Institut

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Am Dienstag, dem 6.12.2016 fuhr der Biologie-Leistungskurs der Q2 zum Neurophysiologischen Institut des Fachbereichs Medizin der Universität Münster. Hier bekamen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in den Alltag einer Forschungsgruppe, die genauer untersuchen will, wie Angst im Gehirn entsteht und welche Prozesse ablaufen, wenn Angststörungen beim Menschen auftreten. Hierbei dienen den Forschern Mäuse als Modelltiere, da bei ihnen die Abläufe gut auf den Menschen übertragbar sind.

Es wurden verschiedene Forschungsbereiche vorgestellt. Zum einen wurde in Verhaltensexperimenten gezeigt, wie bei Mäusen Angst gelernt und auch wieder verlernt werden kann. Mit speziellen Elektroden, die in die Gehirne der Mäuse eingebracht werden, können dabei die Arbeitsweisen einzelner Gehirnregionen nachvollzogen werden.

Zu anderen wurde auch gezeigt, wie mit Hilfe gentechnisch veränderter DNA Proteine so verändert werden, dass sie bei Einwirkung einer bestimmten Wellenlänge farbig leuchten. So lassen sich die Wege dieser Proteine innerhalb einer Zelle nachverfolgen.

Der Besuch ermöglichte einen guten Einblick in den Alltag biologisch-medizinischer Forschung und machte deutlich, dass die Verfahrensweisen, die man im Biologie-Unterricht lernt, tägliche Routine in den Laboren der Universitäten darstellen.

Tags: Exkursionen, Biologie