Philosophie

Wir wollen mit unseren Schülern ...

... staunen, fragen, das Denken schulen,

... Freude an der Begegnung mit der philosophischen Tradition entwickeln,

und zur argumentativen Auseinandersetzung mit ihr befähigen,

... moralische Selbstfindung ermöglichen,

... tragfähige Handlungsmaßstäbe suchen in einer unüberschaubaren Vielfalt

von Lebens- und Handlungskonzepten.

Dazu untersuchen und diskutieren wir u.a., ...

... was den Menschen zum Menschen macht,

... ob und wie wir die Wirklichkeit erkennen können,

... ob und wie sich moralisch gutes Handeln begründen lässt,

... wie wir als Menschen frei und glücklich leben können,

... welche Werte in der modernen Gesellschaft Orientierung bieten können,

... was ein gerechter Staat ist,

... ob der Gang der Geschichte einer „Logik“ unterliegt,

... ob sich empirisch nicht fassbare letzte Dinge überhaupt begründen lassen,

... was wir unter der Natur verstehen und wie wir mit ihr umgehen sollen,

... was Kunst ist,

... ob Wissenschaft objektiv sein kann und muss,

... in welchem Verhältnis Mensch und Technik stehen,

... inwieweit Religion unser Denken und Handeln rechtfertigen kann,

... wie Sprache und denken zusammenhängen,

... welche Grundlagen des logischen Denkens hilfreich sind,

was auch durch eine Aufnahme und gezielte Vertiefung religionsspezifischer und christlicher Fragestellungen unter moralisch-ethischer Perspektivierung geschieht.

Wir unterrichten Philosophie

  • Herr Haselier-Bartlett
  • Herr Dr. Raming


"Wer niemals eine philosophische Anwandlung gehabt hat, der geht durchs Leben und ist wie in ein Gefängnis eingeschlossen: von den Vorurteilen des gesunden Menschenverstandes. So ein Mensch neigt dazu, die Welt selbstverständlich zu finden; die unvertrauten Möglichkeiten weist er verachtungsvoll von der Hand.


Sobald wir anfangen zu philosophieren, führen selbst die alltäglichsten Dinge zu Fragen, die man nur sehr unvollständig beantworten kann. Die Philosophie kann uns zwar nicht mit Sicherheit sagen, wie die richtigen Antworten auf die gestellten Fragen heißen, aber sie kann uns viele Möglichkeiten zu bedenken geben, die unser Blickfeld erweitern und uns von der Tyrannei des Gewohnten befreien. Sie vermindert unsere Gewissheit darüber, was die Dinge sind, aber sie vermehrt unser Wissen darüber, was die Dinge sein könnten. Sie schlägt die etwas arrogante Gewissheit jener nieder, die sich niemals im Bereich des befreienden Zweifels aufgehalten haben, und sie hält unsere Fähigkeit, zu erstaunen, wach, indem sie uns vertraute Dinge von uns nicht vertrauten Seiten zeigt."

 


„Leben ist, sich selbst anzunehmen, um sich zu ändern. Wer sich nicht annimmt, lebt sein eigenes Leben nicht, sondern nur das "Leben der Leute". Wer sich annimmt und akzeptiert, ohne zumindest versucht zu haben, sich zu ändern, lebt nicht tätig, sondern funktioniert nur in Funktion seiner Bedingung. Denn der Versuch, sich selbst zu ändern, enthält den Versuch, die Situation, in der ich mich befinde, zu ändern. Kurz, Leben ist zu entdecken, wer ich bin und von da aus zu versuchen, mich zu verbessern (und mehr) und ebenso die Welt. Tatsächlich erneuert sich jeden Augenblick die Aufgabe, was das Leben ist. Die Frage "wer bin ich?" ist jedes Mal, wenn ich sie stelle, neu, und die Entscheidung, von der Antwort erneut auszugehen, ist jedes Mal schmerzlich und radikal. Ich werde also die Frage "wer bin ich?" so formulieren, als ob es das erste Mal wäre, um mich (vielleicht?) entscheiden zu können.“

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Arnold-Janssen-Gymnasium

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