Musicals am AJG

Musicals am AJG

Das Theaterspiel hat am AJG eine lange Tradition. Schon seit Jahrzehnten

haben es sich Literaturkurse zur Aufgabe gemacht, Dramentexte zu

inszenieren und auf der Bühne in der alten Sporthalle der Schule vor

Schülerinnen und Schülern sowie Eltern aufzuführen.

Zu Beginn der 90er Jahre gab es erstmals eine Zusammenarbeit eines

Literaturkurses mit einem Musik-Leistungskurs, um Brechts Dreigroschenoper

zu präsentieren. Es fanden auf Grund des Erfolges mehrere Aufführungen

statt, u.a. auch an unserer damaligen Schwesterschule der SVD in

Bad Driburg.

So entwickelte sich die Idee, das Theaterspiel auf eine größere Bühne zu

heben, es loszulösen von den Literaturkursen und in eine freiwillige Theaterarbeit

einzubinden. Das erste Projekt dieser Art war das Musical Oliver

nach dem Roman Oliver Twist von Charles Dickens.

Das Musical Team 
(v.l.) Herr Bömelburg, Frau Reinsch, Herr Blumenroth, Herr Uphoff

2017 - H A I R S P R A Y

Baltimore im Jahre 1962: Tracy Turnblad ist ein pummeliger flippiger Teenager mit einer turmhohen Ballon-Frisur, der Spaß in den Alltag der spießigen Sixties  bringen will. Sie träumt davon, in der der angesagtesten Show des Lokalfernsehens, der "Corny-Collins-Show", in der nur die hübschesten und beliebtesten Teenager der Stadt tanzen, auftreten zu dürfen. Ihre einzige echte Freundin ist die Außenseiterin Penny Pingleton, die von ihrer Mutter permanent unterdrückt und bevormundet wird.

Während Tracys Mutter skeptisch ist und Angst hat, dass ihre Tochter wegen ihres Aussehens verspottet wird, unterstützt ihr Vater sie und macht ihr Mut, dass man seine Träume verwirklichen soll.

Gerade weil sie anders ist als andere Teenager und wegen ihrer Natürlichkeit wird sie über Nacht zum Star und erobert zusammen mit ihren Freunden aus dem Talentschuppen die Herzen von Baltimore. 

https://www.youtube.com/watch?v=GnNQwDymJiw

Weitere Informationen, Aufführungstermine, Tickets

Spring Awakening - 2013

Deutschland, 1891, irgendwo in der Provinz: Eine Welt, in der die Erwachsenen das Sagen haben und der Rohrstock nicht geschont wird. In der die hübsche, junge Wendla die Geheimnisse ihres heranreifenden Körpers entdeckt und sich fragt, woher die Babys kommen – bis ihre Mutter sie ermahnt, still zu sein und ein ordentliches Kleid anzuziehen.
Eine Welt, in der der brillante und furchtlose junge Melchior in einer todlangweiligen Latein-Stunde seinen Freund Moritz, den der Lehrer wegen Unaufmerksamkeit angreift, verteidigt. Moritz ist durch die beginnende Pubertät so traumatisiert, dass er sich auf nichts mehr konzentrieren kann. Aber den Lehrer kümmert dies nicht. Er bestraft Moritz und Melchior mit dem Rohrstock und fährt ungerührt mit seinem Unterricht fort.
Eines Nachmittags – an einer abgeschiedenen Stelle mitten im Wald – begegnen sich Melchior und Wendla und entdecken ein Verlangen, das anders ist als alles, was sie jemals empfunden haben. Während sie sich vorsichtig aneinander herantasten und sich langsam näherkommen, gerät Moritz immer weiter ins Taumeln und wird letztendlich sogar von der Schule verwiesen. Als auch die einzige erwachsene Person, der er Vertrauen schenkt – Melchiors Mutter – seinen Schrei nach Hilfe ignoriert, ist Moritz so verzweifelt, dass er sich das Leben nimmt. Die Lehrer zögern nicht, Melchior für das „Verbrechen“, Moritz’ Selbstmord, verantwortlich zu machen – Melchior wird in eine Erziehungsanstalt eingewiesen. Als Wendlas Mutter bemerkt, dass ihre „kleine“ Tochter ein Kind von Melchior erwartet, bringt sie diese zu einem „Engelmacher“.
Mit seinen Gefühlen ringend, flieht Melchior aus der Gefangenschaft des Erziehungsheims, um sich mit Wendla zu treffen – bis er auf dem Friedhof ihren Grabstein entdeckt und versteht, dass er sie niemals wiedersehen wird. Schwer getroffen durch den Verlust seiner beiden Freunde sieht er sich allein mitten in einer dunklen und düsteren Welt. Doch durch die Erinnerung an seine Freunde findet er die Kraft zum Weiterleben: Von nun an werden sie ihn begleiten – in seinem Herzen ...

Pirates of Penzance - 2009

Die Piraten von Penzance feiern Geburtstag: Ihr Zögling Frederic wird 21 Jahre alt, hat ausgelernt und gilt nun als Vollmitglied der Ban-de. Er aber will die Piraten verlassen, bürgerlich leben und fortan – seinen „neuen“ Pflichten so treu dienend wie seinen bisherigen – die Piraten verfolgen, obwohl er jeden einzelnen liebt. Im Übrigen stellen die Freibeuter kaum noch eine Gefahr dar, weil sich herumgespro-chen hat, dass sie – selbst elternlos aufgewachsen – Waisen stets unbehelligt lassen. Ihre potentiellen Opfer wissen natürlich längst, wie sie sich zu verhalten haben …

Frederics ältliche Gouvernante Ruth kann seine Rechtschaffenheit erklären: Auf dem Sterbebett hatte der Vater der Amme aufgetragen, seinen Sohn „privat“ studieren zu lassen. Die schwerhörige Ruth aber hatte „Pirat“ verstanden und sich mit ihrem Pflegekind den Piraten von Penzance angeschlossen, bei denen auch sie als „Mädchen für alles“ anheuerte und insgeheim hoffte, dass Frederic sie einmal heiraten werde.

Alles würde jetzt ganz fürchterlich enden, wenn nicht das Schicksal in Gestalt der Töchter des Generals Stanley an der Küste auftauchen würde. Ruths Träume von einer Hochzeit – sie betont noch ganz knackig zu sein - finden ein jähes Ende, denn Mabel, die mutigste Tochter, und Frederic verlieben sich auf den ersten Blick. Auch seine ehemaligen Kameraden freuen sich über ihre reizvolle Beute und schmieden schon Heiratspläne, als der Vater selbst erscheint, eindrucksvoll seine Bildung demonstriert und ihnen vormacht, auch er sei ein einsames Waisenkind, das niemanden mehr um sich hätte, wenn die Piraten ihn seiner Töchter beraubten …

Linie 1 - 2005

Ein junges Mädchen, eine naive Jugendliche aus westdeutscher Provinz, gerade vom Elternhaus ausgerissen und früh am Morgen mit der Eisenbahn in West-Berlin eingetroffen, macht sich auf die Suche nach Johnny, einem Rock-Musiker, den sie daheim kennengelernt und in den sie sich verliebt hat. Er hatte ihr gesagt, sie solle zu ihm nach Berlin kommen, wenn sie es zu Hause nicht mehr aushalte. Auf der Fahrt in der U-Bahnlinie 1 zwischen Bahnhof Zoo und dem berühmt-berüchtigten Bezirk Kreuzberg sieht sie sich konfrontiert mit Pennern, Punkern, Trinkern, übriggebliebenen Nachtschwärmern, Spinnern, Gelegenheitsdealern und anderen merkwürdigen Fahrgästen, wie sie nur in der Anonymität der Millionenstadt gedeihen und existieren. Es sind bizarre, originelle, spießige, fremdländische, deftige, ordinäre, ausgeflippte Typen und Asphaltpflanzen, die sie mit Verwunderung kennenlernt, ein Kaleidoskop klischeehaft zusammengefasster Großstadtgestalten. In Kreuzberg erfährt sie, dass Johnny ihr eine falsche Adresse gegeben hat. Enttäuscht kehrt sie zum Bahnhof Zoo zurück, findet in der Bulettentrude, der Verkäuferin einer Imbissbude, eine Beraterin, gerät aber in Gefahr, als der Zuhälter Mondo ihr heimlich Schlaftabletten in den Kaffee schüttet. Trude und ein alter Rentner retten sie und ihre Tasche, und sie fährt erneut nach Kreuzberg. In der U-Bahn gesellen sich vier alte Damen in Persianermänteln, die „Wilmersdorfer Witwen“ zu ihr. Sie sind die ewig gestrigen Hüterinnen von Gesetz und Ordnung, was sie in einem sarkastisch überspitzten Song herauskrakelen. Die bewusste Persiflierung in Gestalt eines Männerquartetts in Frauenkleider gibt dieser Szene eine skurrile und surreale Wirkung und unterstützt die bissige Stoßrichtung dieser Szenerie. Später stellt das Mädchen zu ihrer Bestürzung fest, dass Johnny mit der Frau liiert ist, die seine Karriere fördert. Nun wird ihr auch noch die Tasche entwendet, und sie erlebt mit, dass Lumpi, die Punkerin, die sie unterwegs kennengelernt hatte, sich vor die U-Bahn wirft. Der Tag, der so hoffnungsvoll begonnen hatte, wird zu einem Alptraum. Obwohl Johnny sich bemüht, ihr zu imponieren, um sie zurückzugewinnen, begibt sie sich traurig auf den Rückweg mit der U-Bahn. Immerhin findet sie am Ende des Tages doch noch ihr Glück mit einem schüchternen Berliner Jungen, der sich schon längere Zeit an ihre Fersen geheftet hatte.

Das Musical ,,Linie 1" von den Gripstheater-Autoren Birger Heymann und Volker Ludwig ist 1986 entstanden.

Winnifred - 2001

Im angelsächsischen Original trägt dieses Stück den burlesken Untertitel "Once upon a Mattress", also etwa "Es war einmal auf einer Matratze". Und in der Tat wird Hans-Christian Andersens berühmtes Märchen in dieser Interpretation von Mary Rodgers ein klein wenig anders erzählt. Obwohl... Anfang und Ende sind noch gleich! So beginnt auch dieses Stück ganz klassisch mit "Es war einmal..." und endet mit der glücklichen Vereinigung der Prinzessin mit ihrem Traumprinzen. Nur alles, was dazwischen passiert, finden Sie so ganz sicher nicht bei Grimms' Märchen!
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Tom Sawyer - 1997

Oliver - 1993

In einem englischen Waisenhaus des Jahres 1883 versammeln sich die Armenhauskinder im Speisesaal und träumen von einem gutem Essen (Hoyx: Food, glorious food). Der etwa 13-jährige Oliver Twist wagt es, nach einer der üblicherweise kärglichen Mahlzeiten, um eine weitere Portion zu bitten (Mr.B. & Mrs.C. : Oliver). Mr. Bumble, der selbstgefällige Gemeindediener, und Mrs. Corney, die autoritäre Armenhausleiterin, lassen Oliver wegen dieser 'unverschämten1 Forderung zunächst einsperren. In ihrem Wohnzimmer unterhält sich Mrs. Corney mit Mr. Bumble beim Tee über das weitere Schicksal des aufsässigen Jungen. Während dieses Gesprächs entdeckt Mr. Bumble seine Zuneigung zu der Witwe Mrs. Corney (Mr. B. & Mrs. C: I shall scream). Zusammen beschließen sie, den aufmüpfigen Oliver zum Verkauf anzubieten. Mr. Bumble gelingt es schließlich nach längerem Bemühen, Oliver für fünf Pfund an den Leichenbestatter Sowerberry zu verkaufen.

Kontakt

Arnold-Janssen-Gymnasium

Emsdettener Str. 242

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T. 05973-60803-0

F. 05973-60803-11

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